Der Mensch- persönliche Gedanken "Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Leben, auf Achtung desselben und auf einen intakten Lebensraum. Jegliches Quälen und Misshandeln ist Zeichen einer gestörten Psyche." (E.N.) Wir, die Spezies "homo sapiens sapiens", bezeichnen uns gerne als Krone der Schöpfung. Diese Krone teilen wir uns allerdings mindestens mit den Schimpansen und Bonobos, deren Gene mit den unseren zu 95% (98,7%) übereinstimmen. Wo wir herkommen, ist demnach evolutionsgeschichtlich im Groben klar, wir sind Hominiden oder Anthropoiden. Was aber genau macht uns aus, was bringt uns zu der Überzeugung, das "non plus ultra" der Evolution zu sein, erhaben über allem zu thronen? Ich möchte diese Frage nicht philosophisch à lá Descartes betrachten ("Cogito, ergo sum), sondern aus der Perspektive des Baumes, dessen Krone wir bilden. Als Krone haben wir scheinbar alle anderenTeile vergessen oder vielleicht übersehen, - weil unser Blickfeld von oben herab so selbstverliebt und eingeschränkt ist- den Stamm, der uns trägt und die Wurzeln, die uns nähren.
Aus der Krone heraus zerstören wir das, was uns trägt, und das, was uns nährt. Keiner anderen Art ist es bisher gelungen so vieles gezielt, mutwillig und beabsichtigt zu eleminieren. Liegt es daran, dass die Krone so weit entfernt ist von ihren Wurzeln? Wissen wir wirklich, wer wir sind und was wir zu verantworten haben?
Der Mensch und der Hund "Ob wirklich Gott den Menschen nach seinem Ebenbild schuf, möchte ich in Anbetracht des Ergebnisses bezweifeln. Dass der Mensch aber den Hund nach seinem Ebenbild schuf, das steht fest." Erik Zimes (1941-2003) Verhaltensforscher http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/psychologie-der-mensch-hund-beziehung
Tötungen wären überflüssig, und Streunergäbe es nicht, würde der Mensch nicht einfach seine Haustiere aussetzen Der Hund ist kein Wolf, er ist genetisch nicht dazu angelegt als Wildtier zu leben. Jahrtausende wurde derWolf zum Haushund domestiziert. Es wurde experimentiert und gezüchtet, denBedürfnissenund Vorlieben der Menschen entsprechend, ohne Rücksicht auf die Gesundheit und das Wohl der Tiere. Man erkannte die Intelligenz und die besonderen Fähigkeiten dieser Gattung und bedient sich ihrer bis heute als :
Man bildet Hunde aus für die Interessen und zum Wohl der Menschen. Keine Jagd ohne Meute. Hunde sind den Menschen dienlich alsRettungs- und Gebrauchshunde. Man setzt sie in der Armee und in Kriegen ein als Sprengstoff- und Minensuchhunde, als Kuriere, oder man bindet ihnen Sprengstoff um und schickt sie ins feindliche Lager. Sie dienen bei der Polizei und beim Zoll als Spürhundefür Drogen und Geld, sie suchen Vermisste, Verschüttete und Leichen, sie schützen bei Demonstrationen ... Kein Land, egal wie grausam man dort mit Hunden normalerweise umgeht,wäre nach Naturkatastrophen in der Lage auf Rettungshundestaffeln zu verzichten...
Um wie viel geringer wären die Erfolge all dieser Institutionen ohne ihre Hunde? Hunde führen Blinde und Behinderte, sie schützen Epileptiker und Diabetiker, sie therapieren Alte und Kranke und geben ihnen Hoffnung und Zuwendung, sie helfen Straftätern bei der Resozialisierung.
Sie sind oft der einzige Gefährte einsamer Menschen. Hunde dienen ihren Menschen treu und bedingungslos. Wir haben den Wolf zum" Hund" gemacht zu unserem Gebrauch, wir haben ihn abhängig gemacht, Instinkte durch Züchtungen verstärkt oder reduziert, wir haben körperliche Gebrechen angezüchtet einem, der Mode unterworfenen, "Rassestandard" entsprechend, wir missbrauchen sie in Tierversuchen, als Pelz- und Fleischlieferanten, wir führen sie auf Aufstellungen vor und gewinnen mit ihnen Preise, wir verhätscheln, vertätscheln und vermenschlichen sie, wir füttern sie fett oder lassen sie verhungern, wir lieben und quälen und misshandeln oder töten sie, wir verfahren mit ihnen, wie es uns gerade passt. Ein Hund fragt nicht nach der Schönheit oder dem Geldbeutel seines Menschen, ihn interessieren nicht beruflicher Erfolg und gesellschaftliches Ansehen, weder Alter noch Herkunft spielen eine Rolle. Um wieviel vorurteilsfreier , toleranter und weiser ist doch der Hund... Hätten wir keine Hunde, wie anders wäre unsere Geschichte verlaufen... Um wieviel ärmer wäre das Leben vieler Menschen... Wie aber gehen wir um mit dieser von uns "kerierten" Rasse, dem "Haushund"?
Paul, geboren in einem Tierheim in Ungarn, hat er es geschafft und seine Familie gefunden. Es geht ihm gut.
Ein Welpe im Illatos, ohne jede Chance, aussortiert, entsorgt. Gestorben bevor er leben durfte...
Wer gibt uns Menschen das Recht, so mit lebenden Wesen zu verfahren? Nur wir, die Menschen, handeln so bewusst und gezielt grausam, nur wir, die für sich in Anspruch nehmen, "fühlende Wesen" zu sein, töten scheinbar just for fun... Was sagt das aus über uns "die Krone der Schöpfung? Was aber fühlen die, die so töten und quälen? Würden sie auf ihre Rettung durch einen Suchhund verzichten?